The University Centre for Studies in Namibia (TUCSIN)
In den siebziger Jahren wurde Namibia, ehemals Südwest Afrika, von Südafrika aus, quasi als fünfte Provinz, verwaltet. Eine eigene Universität war in weiter Ferne und sehr umstritten. Es brauchte eine gewisse Zivilcourage, eine derartige Einrichtung zu fordern wie auch ein Forum zu gründen, das akademische Forschung und Ausbildung für Namibianer forderte.
TUCSIN-Haus
Die Aktivitäten von TUCSIN begannen 1978 auf einer Farm außerhalb Windhoeks und wenig später in Windhoek selbst. Mitglieder von TUCSIN boten Exkursionen für Namibianer wie auch ausländische Wissenschaftler an, die damit nicht nur ein interessiertes Forum für Vorträge hatten, sondern auch bei ihren Arbeiten im Lande unterstützt wurden. Ferner widmete man sich der Weiterbildung einheimischer Studenten, indem man vermehrt Stipendien für ein Studium im Ausland einwarb. Dies mündete in den Aufbau einer Nicht-Regierungs-Organisation, die inzwischen auch baulich über geeignete Räumlichkeiten verfügt. Bis heute haben sich über 600 Namibianer in den verschiedenen Kursen und Stipendien von und durch TUCSIN beruflich qualifiziert und so zur Entwicklung ihres Landes beigetragen.
Die verschiedenen Projekte von TUCSIN passen wie Bausteine ineinander und beinhalten lebenslanges Lernen, die Förderung des Individuums, des Landes und seiner Gesellschaft.